Portfolio

Stefan Kochert

Über mich

Als diplomierter Bildgestalter, Musiker und professioneller Sprecher, bin ich nun seit mehr als zwei Jahrzehnten in der Berliner Kulturlandschaft zu Hause.

Was ich an meiner Arbeit als Kameramann schätze ist, dass sie mich in die Welt hinausgetragen und mir die Möglichkeit gegeben hat, in fremde Lebenswelten und Kulturen einzutauchen, neue spannende Geschichten zu entdecken, die ich sonst nie kennengelernt hätte.

Was mich dabei antreibt, ist Neugierde – auf Menschen, auf Themen, auf die Frage, wie wir Dinge sehen und verstehen.

In den letzten Jahren bringe ich meine Erfahrung zunehmend auch in der kulturellen Bildung ein – die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erfüllt mich sehr, und so habe ich 2024 diesen Weg mit einem Zertifikat in digitaler kultureller Bildung konkretisiert.

Ich lebe mit meiner Familie in Berlin Friedrichshain – und wenn ich nicht gerade filme, spreche oder Workshops leite, sitze ich vermutlich am Schlagzeug.

Schau dich gerne um – hier findest du mehr über mich und meine Arbeit.

Stefan Kochert
Ausbildung
1996 – 2000Studium Kunst- und Medienwissenschaften, Universität Konstanz (ohne Abschluss)
2004 – 2010Studium Bildgestaltung (DoP), Filmakademie Baden-Württemberg, Ludwigsburg
2017Sprechausbildung, International Voice, Berlin
2020Weiterbildung, Akademie für professionelles Sprechen — Abschluss: Ariadne-System Zertifikat
2024Zertifizierung Digitale kulturelle Bildung, WeTek Berlin
Berufliche Tätigkeit
seit 2023Medienbildung, Kollektiv für Freiraum, Berlin
seit 2017Professioneller Sprecher – Stationvoice FluxFM, Werbung, Imagefilm, Dokumentation; eigenes Tonstudio Berlin
seit 2010Freiberuflicher Kameramann / DoP – Dokumentar- & Spielfilm, Musikvideo, Imagefilm, Werbung
2000 – 2004Kameraassistent u. a. bei Teamworx, Studio Babelsberg, Hoffman und Voges
Fähigkeiten & Kenntnisse
Projektmanagement
Medienbildung und -pädagogik
Fotografie und Videoschnitt (Final Cut Pro)
Sprachaufnahmen im eigenen Studio (ProTools)
Team- & Kommunikationsfähigkeit
Umgang mit digitalen Tools und Social Media

Fotografie

Mit der Fotografie hat alles angefangen. Lange bevor ich eine Filmkamera in der Hand hielt, war es die Fotografie, die mich gelehrt hat, hinzuschauen – wirklich hinzuschauen. Momente einzufangen, die sonst einfach verschwinden würden. Ein Blick, ein Licht, eine Stimmung, die sich in Sekundenbruchteilen verändert und nie mehr wiederkehrt.

Die Kamera ist für mich mehr als ein technisches Gerät – sie ist ein Grund, innezuhalten und den Moment wirklich wahrzunehmen. Lange habe ich Schwarz-Weiß-Filme selbst entwickelt und im Labor vergrößert. Diese Langsamkeit und Sorgfalt im Umgang mit Bildern hat meine Arbeit bis heute geprägt.

New York Los Angeles La Paz Dubrovnik Neu-Delhi Hong Kong Washington D.C. Denver Berlin Kiev Prypiat São Paulo

Kinematographie

Showreel 2016
TK — Imagefilm

Von 1996 bis 2000 studierte ich Kunst- und Medienwissenschaften an der Universität Konstanz. Während dieser Zeit erwuchs aus meiner langjährigen Leidenschaft für Schwarz-Weiß-Fotografie und meiner Begeisterung für das Theater der Wunsch, Kameramann zu werden. Von 2004 bis 2010 studierte ich dann Bildgestaltung an der Filmakademie Baden-Württemberg.

Während meiner Studienzeit begeisterte mich vor allem die vermeintliche Unmittelbarkeit des Dokumentarfilms. Durch die Kamera bekam ich Zugang zu anderen Lebensrealitäten und unerwarteten spannenden Geschichten.

Ob in Brasilien, Bolivien, der Ukraine oder Hong Kong – diese kulturellen Erfahrungen haben meinen Blick auf globale Zusammenhänge geschärft und meine Offenheit gegenüber Neuem gefestigt. Sie waren für mich als Mensch und als Filmemacher sehr prägend.

Genauso reizte mich die ganz andere Energie von Musikvideo und Werbung: hier geht es darum, in wenigen Sekunden oder Minuten etwas zu erzeugen, das hängenbleibt – visuell mutig zu sein, mit Licht, Bewegung und Tempo zu spielen und die technischen Möglichkeiten der Kamera vollständig auszureizen.

Auswahl

Werbung: u. a. Siemens, Amnesty International, Pickup, Sixt, Postcode Lotterie, Joop

Musikvideos: Selig, Andreas Bourani, Mark Forster & Felix Jaehn, Angus & Julia Stone, Kilian & Jo, u. v. m.

Für die Deutsche Grammophon und Decca verantwortete ich als Kameramann, Regisseur und Produzent EPKs und Livemitschnitte von Künstlern wie Olafur Arnalds, Li Yundi, Alice Sara Ott, Valery Afanassiev und Andreas Ottensamer.

Filmographie (Auswahl)
2012
MA VIE – MEIN LEBEN
Dokumentarfilm · Regie: Marcel Wehn · 53 Min.
ARTE, RBB
2012
KANN JA NOCH KOMMEN
Kurzfilm · Regie: Philipp Doering · 15 Min.
Hauptpreis: Bester Kurzfilm, Filmkunstfest Schwerin 2014
Publikumspreis, Filmfest Dresden
Goldener Storch, Wendland Shorts 2013
2012
FOREVER ANGEL
Dokumentarfilm · Regie: Marcel Wehn · 90 Min. · 2. Kamera
ARD, RBB, ARTE
2011
NAGEL ZUM SARG
Kurzfilm · Regie: Philipp Döring · 28 Min.
Goldener Reiter, Int. Filmfest Dresden 2012
Prädikat: besonders wertvoll
2009
WAY OF MONEY
Werbespot · Regie: T. Braun · 1 Min.
Silver, Young Directors Award Cannes 2009
Best Creative Commercial, L.A. Short Film Festival 2010
Finalist, New York Int. Advertising Award 2010
Finalist, First Steps 2009
Bronze, „Die Klappe" Hamburg 2010
2009
DAS RUDEL
Dokumentarfilm · Regie: Alexander Schimpke · 47 Min.
Dok Leipzig – Lobende Erwähnung
2009
IZ ON TOUR
Konzert-DVD · Xavier Naidoo & Söhne Mannheims · Regie: Daniel Lwowski
Camera Operator
2008
AUSGESTOSSEN
Kurzfilm · Regie: H. Schweier · 9 Min. · 16mm
Hofer Filmtage 2008
Filmfestspiele Biberach 2009
Filmfest Max Ophüls 2008
Int. Shortfilmfest „inthepalace" Bulgarien 2008
ARTE / SWR
2007
LOST PARADISE
Dokumentarfilm · Regie: S. Heinzel · 60 Min. · 16mm
Int. Filmfest Sofia 2008
Int. Dokumentarfilmfest Kassel 2008
2007
METABO / NAHAUFNAHMEN
Imagefilm · Regie: S. Heinzel · 6 Min. · 16mm
Econ Award 2007
2006
DERYA
Dokumentarfilm · Regie: S. Heinzel · 40 Min. · 16mm
Prädikat: wertvoll
Kurzfilme des Monats, Nov. 2006
ZDF Dokukanal

Sprecher

2017 fing ich eher pragmatisch mit dem professionellen Sprechen an – zwischen den Drehs war Zeit, die ich sinnvoll nutzen wollte. Dass es mir so großen Spaß macht, hätte ich damals nicht gedacht. Die Stimme als Instrument zu entdecken und zu entwickeln war eine spannende Erfahrung – und ist es bis heute geblieben.

Ob Werbung, Podcast, Imagefilm oder Hörbuch – wenn ich zu deinem Projekt passen sollte, melde dich gerne. Bei Fragen zu Preisen orientiere ich mich am VDS-Gagenkompass und stehe für ein persönliches Gespräch jederzeit zur Verfügung.

markant · kräftig · warm Stimmalter 30–50 Englisch fließend Alemannisch / Schwäbisch
IMAGEFILM Imagefilm TV-Spot Infomercial Radio-Spot Stationvoice Werbung Dummy

Medienbildung

2023 habe ich mich dem Kollektiv für Freiraum angeschlossen. Dort habe ich einen erfüllenden und sinnstiftenden Weg gefunden, meine Faszination, mit Bildern Geschichten zu erzählen, mit Kindern und Jugendlichen zu teilen und sie für visuelle kreative Schaffensprozesse zu begeistern.

Um mich medienpädagogisch weiterzubilden, besuchte ich das zertifizierte Fachprofil "digital kulturelle Bildung" bei der WeTek Berlin. Dort lernte ich die Grundlagen der Bedeutung von Medialisierung und Digitalisierung, und über die gesellschaftlichen Herausforderungen des Aufwachsens mit Medien. Grundlegende digitale Kompetenzen, die Kinder und Jugendliche entwickeln sollen, wurden hier vermittelt.

In Ideenwerkstätten bekam ich die Möglichkeit, in offenen Lernräumen zu experimentieren und eigene Ideen zu entwickeln. Ich wurde über die Risiken der Wirkung digitaler Medien auf Kinder und Jugendliche aufgeklärt und bekam Werkzeuge an die Hand, um inhaltlich und methodisch ausgearbeitete medienpädagogische Projekte zu entwickeln.

Rock 'n Roll

Musik ist ein roter Faden, der sich durch mein ganzes Leben zieht. Sie hat mir Türen geöffnet – zu Menschen, Gesprächen und kulturellen Begegnungen, die ohne sie nie entstanden wären. Seit 37 Jahren sitze ich am Schlagzeug, habe in verschiedenen Bands gespielt und bin bis heute leidenschaftlicher Konzertgänger. Seit ich 2001 nach Berlin gekommen bin, begeistert mich die kulturelle Vielfalt der hiesigen Musikszene – sie ist für mich ein täglicher Reminder, warum ich in dieser Stadt lebe und nicht woanders.

Hier könnt ihr reinhören, was wir gerade machen:

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